Mittwoch, 5. August 2026

Violet - Die Wasserhexe und der Totengott

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Violet - Die Wasserhexe und der Totengott | I. B. Zimmermann | Yuna Verlag | ISBN 978-3517303734 | 672 Seiten | 17,00 €


Während die Normalsterblichen wenig davon mitbekommen, ist der thaumaturgische Notdienst völlig überlastet.
Die Hexe Violet steht kurz vor einem Burn-out. Die täglichen Strapazen zwischen magischen Notfällen und ihrem Job als Betreuerin für Übernatürliche haben sie zerfressen. Ein Bezirkswechsel und der damit einhergehende Umzug zu ihrer Wahlfamilie sollten der Ausweg sein, aber nun muss sie zugeben, dass sie ihre Grenzen längst überschritten hat.

Gerade als sie den Entschluss fasst, ihre Wassermagie endlich einmal zum Löschen der eigenen Brände zu nutzen, geht die Welt ihrer besten Freundin in Flammen auf. Violet hat oft verloren, in vielen ihrer Leben, und immer bis zum Ende gekämpft. Aber nun scheint sie nicht länger die Kraft dafür zu besitzen.

Gegen jede Regel bittet Violet die Göttlichen um Hilfe – und schmiedet ausgerechnet mit dem Totengott Thanatos einen Pakt. Während sie versucht, das Schicksal ihrer Freundin zum Guten zu wenden, geraten die Untoten Berlins endgültig außer Kontrolle. Völlig unerwartet könnte Violets Pakt mit dem Tod die einzige Chance sein, um die Stadt vor dem Untergang zu retten.

Wie gut, dass der griechische Gott mit dem schwermütigen Herzen ihr ohnehin nicht mehr aus dem Kopf geht.

Doch jeder Pakt hat seinen Haken.






Worum ging es noch mal?

Ich glaube, diese Frage fasst das Buch für mich gut zusammen, denn ich hatte das Gefühl, dass nichts passiert ist und es auch keine Spannung gab.
Der Klappentext versprach eine urbane Fantasygeschichte mit Romance und FUNtasy.
Den Fun habe ich hier vergeblich gesucht, denn das Buch ist eines: Schwermütig.

Dazu eine Protagonistin, die mit ADHS und Burn-out kämpft. Themen, die in der heutigen Zeit wichtiger denn je sind, Vielseitigkeit zeigen und dass auch Hauptcharaktere schwach sein dürfen.

Ich hatte beim Lesen sehr oft das Gefühl, dass sich in Monologe verloren wird und damit die eigentliche Handlung verloren geht. Ich habe mir dabei ein bisschen mehr Action gewünscht und mehr von den Vorkommnissen in Berlin.

Die Seiten haben sich für mich sehr langatmig angefühlt, weshalb ich auch das Gefühl hatte, zu vergessen, was vor 5 Seiten passiert ist. Die Handlung blieb also kaum in Erinnerung.

Es geschah kaum etwas Spannendes, was mich dazu bewegt hat weiterzulesen, so dass ich mich zwingen musste das Buch in die Hand zu nehmen.

Leider ist es Schade, dass die fehlende Spannung die Komplexität der Welt nimmt, die hier aufgebaut wurde. Ich glaube, das hat viel Spannungspotenzial, ging aber leider unter.

Das Buch habe ich nach ca. 180 Seiten abgebrochen.










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