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Darius | J. R. Ward | Piatkus | 13,95 € | 978-0349438658 | 320 Seiten
[DE]
Darius, Sohn des Marklon, ist nicht auf der Suche nach Liebe in der Nacht, in der das Schicksal ihn einholt. Er hat auch kein Interesse daran, sein neues Auto zu schrotten. Doch als eine menschliche Frau auf die Straße rennt und er ausweichen muss, um sie nicht zu töten … gerät alles aus den Fugen.
Enttäuscht von der Führungsschwäche seines Königs und den Verlusten im Krieg gegen die Lessening Society findet Darius einen Sinn darin, eine Frau zu beschützen, die er nicht für sich gewinnen kann. Doch die Liebe findet einen Weg – bis die Wahrheit über sein wahres Wesen ans Licht kommt und sie ihn entsetzt verlässt.
Ohne dass es die beiden wissen, erwartet Anne sein Kind, ein Mädchen, das dazu bestimmt ist, Königin zu werden – und nach einem tragischen Wiedersehen schwört er, ihre Tochter zu beschützen. Er hat sich mit ewiger Traurigkeit abgefunden und ist entschlossen, dem Andenken seiner Geliebten zu dienen, koste es, was es wolle … es sei denn, das Schicksal sieht es durch ein Wunder vor, sie noch einmal zusammenzuführen.
[ENG Original]
Darius, son of Marklon, isn't looking for love the night destiny comes to claim him. He's also not interested in crashing his new car. But when a human woman runs out into the road and he must swerve to avoid killing her . . . everything goes off course.
Disillusioned by his King's lack of leadership and the losses in the war against the Lessening Society, Darius finds purpose in protecting a woman he cannot make his own. Love finds a way, however - until the truth of what he is comes out and she leaves him in horror.
Unbeknownst to them both, Anne is carrying his young, a female who is destined to be Queen - and after a tragic reunion, he vows to protect their daughter. Resigned to perpetual sadness, he is determined to serve the memory of his beloved no matter the cost...unless by some miracle, fate sees fit to once again bring them together.
Diese Rezension enthält Spoiler zu den ersten beiden Bänden der Black Dagger Brotherhood. Da Darius die Vorgeschichte zu bereits bekannten Figuren und Ereignissen erzählt, lassen sich einige Zusammenhänge nicht erzählen, ohne auf spätere Entwicklungen der Reihe einzugehen.
Wenn ihr „Nachtjagd“ und „Blutopfer“ noch nicht gelesen habt und vollkommen unvoreingenommen in die Reihe starten möchtet, solltet ihr diese Rezension daher lieber erst später lesen.
„Darius“ ist ein Spin off aus der Welt der Black Dagger Brotherhood. Es erzählt die Vorgeschichte des Kriegers Darius, den man im ersten Band leider nur kurz kennen lernen konnte und viel zu schnell gehen musste.
In diesem kurzen Band erzählt J. R. Ward die Kennenlerngeschichte von Anne, Beth‘ Mutter, und Dariurs, ihrem Vater.
Die Geschichte erzählt von ihrem ersten Treffen und den tiefen Wunsch des Kriegers die Bruderschaft wieder vereint zu sehen, als auch seinen König auf den Thron.
Denn Wrath ist alles andere als gewillt zu herrschen und den Thron zu besteigen. Als Leser bekommen wir einen guten Einblick aus Darius‘ Sicht, wie schwierig die Lage ist, wie zersplittet die Bruderschaft ist und wie sie doch irgendwo eines sind.
In einer Szene treffen sie nämlich alle aufeinander in seinem Haus und es ist ein bisschen witzig zu lesen, wie einer nach dem anderen zu ihm ins Haus kommt, Fritz um Essen und Verbandsmaterial bittet, um sich selbst zusammen zu flicken (wer könnte das wohl sein?) und wie auch Tohr und Wellsie zusammen kommen.
Ich fand den Gedanken dabei interessant, dass Wellsie der Maßstab für eine Shellan der Bruderschaft geworden ist und die anderen sich deshalb noch nicht vereinigt hätten.
Gleichzeitig war es auch schön zu lesen, wie unvoreingenommen Tohr und Wellsie gegenüber Anne sind, weil sie „nur“ ein Mensch ist.
Das Bild, was J. R. Ward dort gezeichnet hat, wie sie alle im Haus sind und Darius es von außen mit Wellsie beobachtet, ist nicht nur familiär, sondern wirkt auch ein bisschen wie ein Forshadowing auf das, was passieren wird mit den beiden.
Denn sie beobachten es nur von außen und sind kein Teil davon.
Besonders interessant war der Aspekt den die Jungfrau der Schrift gespielt hat und dass sie mit Einfluss darauf genommen hat, wie Band 1 und 2 entstanden sind, um die Wege des Schicksals zu beeinflussen.
Natürlich treten hier auch die Lesser wieder auf und wie stark die Gruppierung von Omega geworden ist als in den späteren Bänden.
Die Geschichte war zwar anstrengend auf englisch zu lesen, ist aber eindeutig ein Muss, wenn man Darius näher kennen lernen möchte.
Es ist Schade, dass der Verlag sich nicht die Mühe macht den Band zu übersetzen, obwohl er zur Reihe gehört.















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