Instagram ist Fake. Auch in der Buchbubble. 📚
Diesen Satz haben wir vermutlich alle schon einmal gehört. Vielleicht haben wir ihn sogar selbst gesagt.
Und trotzdem vergleichen wir uns jeden Tag mit Menschen auf einer Plattform, von der wir genau wissen, dass sie nicht echt ist.
Nicht, weil Menschen absichtlich lügen, sondern weil wir alle auswählen, was wir zeigen.
Ich zeige meine Lesehighlights, meine schönsten Fotos und die Bücher, die mich begeistert haben.
Aber ich nie die Wochen, in denen ich kaum lese, die Rezensionen, die unfertig in meinen Entwürfen liegen und die ich seit Monaten nach hinten schiebe, die Tage, an denen ich auf einen leeren Beitrag starre und keine Ahnung habe, was ich posten soll.
Und genau deshalb wirkt die Buchbubble manchmal so perfekt.
Dabei sitzen hinter den Accounts Menschen, die dieselben Probleme haben wie wir selbst.
Menschen mit Leseflauten.
Menschen mit Zeitmangel.
Menschen mit Selbstzweifeln.
Vielleicht sollten wir uns öfter daran erinnern, dass wir nicht das komplette Leben anderer sehen.
Nur die Ausschnitte, die sie mit uns teilen.
Und vielleicht sollten wir uns deshalb etwas weniger vergleichen und etwas mehr lesen. 📚❤️
💬 Hand aufs Herz:
Was zeigt dein Account nicht, das aber trotzdem zu deiner Realität als Leser oder Buchblogger gehört?
💬Wann hast du dich das letzte Mal in der Buchbubble mit anderen verglichen? Und wie oft war dieser Vergleich wirklich fair?
💬Gab es einen Moment, in dem du festgestellt hast, dass Social Media nicht die Realität zeigt?
Mittwoch, 3. Juni 2026
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