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Holiday Ever After | Hannah Grace | Lyx Verlag | 16,00 € | 978-3736327160 | 496 Seiten
Happy Holidays aus Fraser Falls!
Statt wie geplant die Karriereleiter im Unternehmen ihrer Familie zu erklimmen, hat Clara Davenport einen PR-Skandal am Hals. Die Spielzeugfirma soll das Design einer Puppe von einem Betrieb aus Fraser Falls gestohlen haben. Kurzerhand reist Clara in die verschneite Kleinstadt, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Doch der Erfinder der Holly-Puppe ist ausgerechnet Jack Kelly - der verboten gut aussehende Problemlöser der Stadt, der nicht vorhat, sich ein zweites Mal von einer Davenport übers Ohr hauen zu lassen. Clara will ihm beweisen, dass sie anders ist, und merkt dabei, dass sie ihr Herz nicht nur an die malerische Kleinstadt, sondern auch an Jack verliert ...
„Holiday Ever After“ ist eine gemütliche Kleinstadtgeschichte mit weihnachtlichem Setting.
Das Buch ist mein erstes Buch von Hannah Grace und der Schreibstil ist sehr angenehm. Man kommt leicht in die Geschichte rein und die weihnachtliche Atmosphäre kommt sehr gut rüber. Man hat die ganze Zeit diese besondere Stimmung von Weihnachten
Jack ist eindeutig nicht gut auf Clara zu sprechen und Problemlöser der Stadt. Er ist ein Allarounder und hilft überall mit, wo er kann. Er ist der Grumpy der Geschichte und mit dem Vorwurf, dass Clara das Design der Puppe von ihm gestohlen haben soll, ist auch verständlich, dass er alles andere als begeistert über ihre Anwesenheit ist.
Clara steht dabei als Frau in der Firma ihres Vaters immer ein Stück hinter ihrem Bruder und will sich beweisen. Es zeigt zum einen, dass sie als Frau nicht ernst genommen wird, mehr leisten muss als ihr Bruder, um die Leistung anerkannt zu bekommen, während dieser nicht mal in der Firma arbeitet.
Sie möchte zeigen, dass etwas kann und der Skandal soll ihre Chance sein. Vor allem will sie auch Jack beweisen, dass sie anders ist.
Es wird schnell klar, dass Jack mit der Familie von Clara Probleme hat und dass er nicht noch mal von einer Devenport hinters Licht geführt werden will, zeigt, dass es hier eine gemeinsame Vergangenheit gibt, die nach und nach in der Geschichte aufgearbeitet wird.
Es ist von Anfang an klar, dass Clara und Jack sich näher kommen werden. Dabei kommen aber die Nebencharaktere nicht zu kurz. Die Bewohner der Kleinstadt sind sehr herzlich und gefühlt kennt jeder jeden.
Es gibt unterhaltsame Momente und erst nach und nach öffnen sich auch die eingeschworenen Bewohner gegenüber Clara und lassen sie hinein.
Sie lernt im Lauf der Geschichte die Kleinstadt näher kennen, ihre Werte und ihr Charakter entwickelt sich weiter.
Sie merkt, dass Karriere nicht alles im Leben ist.
Als Protagonistin ist sie sehr sympathisch und ihre Entwicklung ist nicht zu schnell.
Das Buch ist eindeutig ein Slow Burn und die wachsenden Gefühle zwischen den beiden haben ausreichend Zeit
Die Kapitel erlebt man als Leser aus der Perspektive der beiden Protagonisten. Das hat dafür gesorgt, dass man beide Charaktere gut nachvollziehen und verstehen kann. Man kann ihre Gefühle besser nachvollziehen und wieso sich dem anderen gegenüber so benehmen.
An manchen Stellen zieht sich die Story ein wenig, aber es bleibt trotzdem bis zum Ende eine schöne Geschichte. Es gibt viele herzerwärmende Momente und die weihnachtliche Stimmung macht es zu einem tollen Lesevergnügen zwischen den Adventstagen.



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