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Tokyo Babylon | Clamp | Carlsen Verlag | abgeschlossen
Der 16-jährige Subaru Sumeragi ist das 13. Oberhaupt des Sumeragi-Clans, einer Familie mächtiger Magier, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Japan vor finsteren und übernatürlichen Mächten zu schützen. Subaru lebt zusammen mit seiner Zwillingsschwester Hokuto und dem Tierarzt Seishiro Sakurazuka in Tokyo. Doch die Stadt ist von Dunkelheit, Angst und Hass erfüllt, und die Herzen der Menschen bringen immer wieder neue Dämonen zum Vorschein. Subarus Aufgabe ist es, diese bösen Mächte mittels seiner übernatürlichen Kräfte zu bekämpfen, wobei er von Hokuto und Seishiro stets unterstützt wird. Der freundliche und zurückhaltende Seishiro ist jedoch nicht nur in Subaru verliebt, sondern zudem auch noch der männliche Erbe der Sakurazukamori, einem Clan von Meuchelmördern, und deshalb eigentlich Subarus Todfeind...
„Tokyo Babylon“ gehört mit zu den älteren Mangawerken von Clamp. Es erzählt die Vorgeschichte von Subaru Sumeragi und Seishiro Sakurazuka, die im Manga „X“ als Erd- bzw. Himmelsdrache eine Rolle spielen.
Im Manga „X“ wurde auch die kleine Schwester Hokuto Sumeragi vorgestellt und dass es eine Vorgeschichte zwischen diesen drei Charakteren gibt.
„Tokyo Babylon“ erzählt diese Vorgeschichte in wenigen Bänden.
Man merkt, dass die Charaktere noch jünger sind und zwischen den Bänden einige Jahre liegen sollen.
Der Zeichenstil ist dabei typisch von Clamp, dazu kommen viele interessante Kleidungsstile, die mich sehr an Cosplayformate erinnern und einladen das nachzumachen.
Subaru ist dazu ein Ying-Yang Meister und ist dabei mit verschiedenen in sich abgeschlossenen, übernatürlichen Fällen betraut.
Die Story des Mangas hat aber einen ersten Kern und beinhaltet viele sozialkritische Themen, wie Selbstmord, Mobbing, Vergewaltigung, soziale Vereinsamung.
Neben diesen Handlungssträngen gibt es noch den Beziehungsstrang zwischen Subaru und Seishiro.
Dabei wirkt die Beziehung nicht nur dunkel und geheimnisvoll, sondern auch auf einer romantischen Ebene, die ohne direkte Andeutung auskommt. Das ist nicht das erste Mal, dass Clamp zwischen ihren Charakteren LGBTQ+ Andeutungen macht, ohne dass es gekünstelt wirkt.
Der Manga ist also ein zeitloser Klassiker, der sich heute noch mit Freude lesen lässt und eine Neuauflage verdient.





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