Watch me grow!🔥
Ich war nie gerne dick.
Und heute kann ich es aussprechen, ohne Scham zu fühlen.
Und es bedeutet auch nicht, dass ich mich damals gehasst habe. Ich habe mich akzeptiert. ❤️
Aber zwischen Selbstliebe, Akzeptanz und der Frage, ob man sich in seinem Körper wohlfühlt, liegen Welten. 🌍
Welten, die Außenstehende oft nicht sehen oder verstehen können.
Trotzdem mochte ich es nicht dick zu sein und immer wieder Blicke zu spüren, Abwertungen und die Scham.
FUNFACT: Abwertung, Beleidigungen und Demütigungen haben mich nicht zum umdenken bewegt.
Ich mochte es nicht, dass viele Dinge anstrengender waren als sie hätten sein müssen.
Und trotzdem habe ich lange nichts verändert.
Nicht, weil es mir egal war.
Nicht, weil ich faul war.
Nicht, weil ich mich aufgegeben hatte.
Sondern, weil ich nie wusste, wie ich anfangen sollte.
Weil ich auch ungeduldig mit mir selbst war und dachte der Weg müsste gradlinig laufen.
Weil ich dachte, der Erfolg muss schnell sein, andernfalls bist du faul und disziplinlos (und das ist leider das Bild, was viele vermitteln. Erfolg beim Abnehmen muss schnell passieren.)
Weil ich – vielleicht - auch Angst vor der Veränderung hatte.
Aber ich wurde nicht über Nacht 142 Kilo schwer. Also werde ich auch nicht in einem Monat 70 Kilo verlieren. Abnehmen verläuft nicht gradlinig. Vor allem nicht mit Lipödem.
Hinter jedem Dicksein steht eine Geschichte, die aus mehr besteht als Disziplinlosigkeit, Kaloriendefizit und mehr Sport.
Denn Sport und Ernährung sind keine Wundermittel, die jede Erkrankung heilen können.
Niemand würde einem Menschen mit einem gebrochenen Bein sagen, er solle einfach nur mehr Sport machen.
Auch chronische Erkrankungen wie das Lipödem verschwinden nicht durch mehr Disziplin.
Bewegung ist wichtig.
Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Aber manchmal braucht es zusätzlich medizinische Hilfe und daran ist nichts falsch.
Danke an das Team der @cg.lympha , das mich auf diesem Weg begleitet hat und mir ein großes Stück Lebensqualität zurückgegeben hat.
Diese alte Hose erinnert mich daran, wie weit ich gekommen bin.
Und darauf bin ich stolz.





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