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Broken Artist - A Dancer's Kiss | Rebekka Weiler | Loewe Intense Verlag | ISBN 978-3743219502 | 480 Seiten | 15,95 €
Vor zwei Monaten hatte Mats einen One-Night-Stand, der ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Er glaubt, Nele nie wiederzusehen, doch dann meldet sie sich aus dem Nichts. Etwas scheint sie zu belasten und so schlägt er ihr spontan einen Trip in das Ferienhaus seiner Eltern auf einer Schäreninsel vor. Dort entdeckt Nele gemeinsam mit Mats Stück für Stück ihre Liebe fürs Tanzen wieder – und schnell schlagen ihre Herzen im selben Rhythmus. Bis Nele von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, die sich auf eine Art und Weise mit ihrer Gegenwart vermischt, mit der sie niemals gerechnet hätte …
Band zwei der Broken Artist Reihe knüpft direkt an die Handlung in Band 1 an, in dem bereits der One Night Stand von Mats angesprochen wurde. Daher war es klar, dass es in diesem Band um ihn und Nele gehen wird.
Dieser Band hat mir sogar besser gefallen als Band 1, einfach weil die Momente in dem Haus so bewegend waren. Die Abgeschiedenheit, in die beide sich begeben haben, um vor der Welt zu entkommen, war einfach nur Herz erwärmend.
Keine störenden Einflüsse.
Nur Mats und Nele.
Nur die Gefühle zwischen den beiden und ihre Gedanken.
Zwischendurch erlebt man durch Chats private Einblicke, wie es in der WG weiter geht und auch ein wenig von Neles Leben.
Ich mag den Vibe, den vor allem die WG erzeugt, weil sie auf Respekt und Augenhöhe basiert. Man kann über Gefühle sprechen, Grenzen werden respektiert, Scherze gemacht. Das sind Freundschaften, die man auch im echten Leben braucht.
Mats als Charakter ist ein Green Flag Boy. Ich hatte nach dem One Night Stand auch gedacht, er wäre vom Charakter anders, weshalb es mich positiv überrascht hatte, wie viel Respekt er Nele und ihren Grenzen entgegen bringt. Er ist ein loyaler Freund und ich mochte es, wie liebevoll er mit Nele umgegangen ist, wie er für sie Klavier gespielt hat und sie seine Berührungen zugelassen hat.
Nele hat etwas gebraucht bei mir, um warm zu werden. Ich konnte sie am Anfang nicht genau einschätzen und ihre Handlung nachvollziehen, aber je mehr von ihrer Geschichte erzählt wurde, desto klarer wurde das Bild und verständlicher auch ihre Reaktionen.
Ihre Entwicklung im Lauf der Handlung war deshalb umso spürbarer.
Die Veränderung passierte auch nicht von jetzt auf gleich, sondern geschah Schrittweise mit den Kapiteln. Das hat vor allem die Schwere Thematik hinter ihrer Geschichte glaubwürdig gemacht und Gewicht gegeben.
Es ist zudem kein unwichtiges Thema in der Gesellschaft und dass das Sichtbarkeit bekommt, ist umso schöner. Denn damit schafft man Aufklärung.
Rebekka Weiler hat das Thema sensibel aufgearbeitet, was es damit zu einer sehr authentischen Geschichte macht.
Schon im ersten Band war der Schreibstil sehr schön zu lesen und konnte hier in Band zwei auch wieder überzeugen.
Meine einzige Kritik: Der Konflikt am Ende kam ein wenig zu kurz.
Es wirkte so, als müsste da noch ein Konflikt passieren als Plottwist und war mir zu schnell abgehandelt.
Er wurde zwar schon Seiten vorher angedeutet, aber war eher ein kleiner Nebenstrang, als dass ich das Gefühl hatte er wäre für das große Ganze wichtig und da hätte ich gedacht, er mir eher gewünscht, es würde eher dazu kommen, dass das Thema zur Sprache kommt.
Insgesamt ist das Buch also sehr zu empfehlen.
Wenn man auch drauf achtet, gibt es auf den Seiten auch ein kleines Daumenkino mit einer Tänzerin.
Wie schon in Band 1 gab es hier ein foreshadowing für den kommenden Band in dem uns Linus erwartet.
Rezept zum Buch






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