Montag, 23. März 2026

LBM - Treffpunkt für Bookies und Fotospot für Instagram oder immer noch eine Messe für Bücher?




Ich war tatsächlich noch nie auf der LBM📚

Vor über 10 Jahren war ich einmal auf der Frankfurter Buchmesse, seitdem verfolge ich die beiden großen Buchmessen hauptsächlich online.📱

Jedes Jahr im März füllt sich meine Timeline mit Fotos, Reels und Storys von der LBM.
Menschen treffen sich aus der Buchcommunity, Cosplays laufen durch die Hallen, Verlagsstände werden zu Fotospots und überall sieht man Bücher, Goodie-Bags und limitierte Messeausgaben.

Die Buchmesse ist dadurch nicht mehr nur eine Messe für Bücher, sondern auch ein Ort für Bookies, Community-Treffen, Cosplay-Hotspot und ein Bereich für Social Medial Content.

Viele Verlage bringen limitierte Ausgaben, Sonderdrucke oder Goodies mit, die es nur vor Ort gibt.

Für alle anderen entsteht schnell das Gefühl, etwas zu verpassen.

Denn wer nicht auf der Messe ist, hat oft keine Möglichkeit, an diese Dinge zu kommen, außer man kennt jemanden vor Ort. Und nicht selten tauchen genau diese limitierten Artikel kurz nach der Messe auf Verkaufsplattformen wieder auf, teilweise zu stark überhöhten Preisen.

Natürlich gehört auch das irgendwie zur Dynamik solcher Events.

Mich würde wirklich interessieren:

Wie nehmt ihr die Buchmesse wahr?

📚 als Ort für Bücher
🤝 als Treffen der Buchcommunity
📸 als Social-Media-Event
oder als Mischung aus allem?








3 Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    ich habe ja schon bei insta darauf geantwortet.
    als Ort für Bücher. Aber ich möchte auch hier meine Meinung dazu sagen. Evtl werde ich dazu auch einen Post dazu schreiben. Denn ich stimme Dir da voll zu. Wie nehme ich die LBM inzwichen war?
    🤝 als Treffen der Buchcommunity -- teilweise noch.
    📸 als Social-Media-Event - -ja, das hat stark zugenommen
    Jedenfalls ist die LBM nicht mehr das, was sie früher einmal war. Dank TIKTok, insta und Co
    Liebe Grüße
    Anja

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  2. Hallöchen =)

    Ich war noch nie auf der LBM, aber dafür schon viele Male auf der Frankfurter Buchmesse. Ich kann tatsächlich den Eindruck von "früher" bestätigen: Tolle Lesungen, neue Verlage entdecken und einen Haufen toller Bücher kaufen, weil die Autoren einen mit so viel Herzblut überzeugt haben.

    So ähnlich ist es heute auch noch, aber eben viel stressiger und voller. Auf der FBM war ich dieses Jahr an einem Freitag. Früher war der Freitag total angenehm, weil hauptsächlich Blogger und Presse unterwegs waren. Nun sind die Hallen bereits freitags offen für alle und ich muss sagen, das ist mir einfach zu viel. Es ist dermaßen überfüllt, dass man sich nur noch durchquetscht und es gar nicht mehr genießen kann. Ich freue mich natürlich, dass Bücher solchen Zuspruch haben, aber diese Überfüllung macht einfach keinen Spaß. Wimmelt es auf der Messe von Selbstdarstellern und Fotospot-Jägern? Ganz klares ja! Aber das scheint ja auch gewollt zu sein, denn es wird ja unterstützt =). Diese non-stop Gratis-Bücher-Jäger gehen mir da übrigens auch ziemlich auf den Keks.
    Ich nutze meine Zeit auf der Messe nun weiter für Lesungen, wobei auch die sich organisatorisch sehr geändert haben. Sie finden vermehrt an einzelnen Ständen statt und weniger auf kleinen Bühnen. Am meisten mag ich es, an Verlagstreffen teilzunehmen, weil man dort die Leute, mit denen man ständig in Kontakt ist, endlich mal live treffen kann.

    LG
    Anja

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  3. Ich war noch nie in Leipzig, aber ich habe in Frankfurt bereits oft das Gefühl gehabt, dass es nicht mehr um Bücher geht, sondern eher um eine Art Klassentreffen von Social Media.

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