Mittwoch, 28. Januar 2026

Crushing Souls

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Crushing Souls | Carolin Wahl | Loewe Intense Verlag | ISBN 978-3743221123 | 448 Seiten | 15,95 €


Fiona MacKenzie liebt die Formel 1. Und sie hasst Duncan McKinnon. Den arroganten Rennfahrer aus dem Team ihres Vaters, der ihre leidenschaftliche Abneigung teilt. Denn mit ihrem Luxuslifestyle steht Fiona für alles, was er verabscheut. Dabei versucht sie sich doch bloß die Aufmerksamkeit ihres Vaters zu sichern, um die sie schon ihr halbes Leben mit Duncan aka seinem Goldjungen buhlen muss. Als sich Fionas Vater dann auch noch zwischen sie und ihren großen Traum stellt, setzt sie alles auf eine Karte. Wieder ist es Duncan, der ihre Pläne durchkreuzt. Denn er will nur eins: Rennen fahren. Ablenkung kann er sich nicht erlauben. Schon gar nicht in Form von Fiona MacKenzie …





„Crushing Souls“ war mein erstes Buch von Carolin Wahl. Die Thematik von Formel 1 hat mich ein wenig abgeschreckt, da ich mit dem Thema keine Berührungspunkte habe und nicht sicher vor, wie stark es im Fokus steht.
Denn Fiona und Duncon lieben die Formel 1.

Duncon ist Rennfahrer im Team von Fionas Vater und für die junge Frau steht fest, dass sie nach ihrem Abschluss in dem Bereich Fuß fassen möchte, was durch ihren Vater und durch ihrem Namen nicht so einfach ist.

Der Einstieg ins Buch war nicht so einfach. Viele Namen, viele Charaktere und Konstellationen mit denen man sich erst zurecht finden musste. Es war schnell klar, worin Fionas Problem und kommende Charakterentwicklung lag.

Fiona ist zwar eine reiche Tochter, aber kämpft für ihr Unabhängigkeit und um die Aufmerksamkeit ihres Vaters. Sie ist bodenständig und keine verwöhnte Prinzessin. Sie ist sich auch nicht zu Schade „Mädchen für alles“ auf der Arbeit zu sein und anzupacken, wo

Bei Duncan war nicht so schnell klar, was sein Thema ist und auch, wenn im Klappentext steht, dass er arrogant sein soll, wirkte er auf mich nicht wie ein arroganter Rennfahrer, wenn ich seine Sicht gelesen habe. Er war ehrgeizig und auf seine Leistung fixiert, aber nicht arrogant.

Um den Punkt von Duncans Vergangenheit wurde ein großes Geheimnis gemacht und wieso er plötzlich nicht mehr gut auf Fionas Vater zu sprechen ist.

Viele Kapitel waren am Anfang wie zwei separate Handlungsstränge, die dann langsam zueinander führten und der Plott war dabei recht vorhersehbar.
Es gab einige unterhaltsame Stellen, aber wenig Spannung, so dass es sich manchmal sehr langatmig angefühlt hat.

Fiona und Duncan wirkten für mich wie zwei Charaktere, die zwar miteinander zu tun haben, aber nebeneinander existieren. Das Knistern, die Anziehung…Ich konnte es nicht fühlen beim Lesen.
Duncan hat für Fiona einen tollen Moment geschaffen mit dem Nicht-Geburtstag-Tag, aber dass die beiden plötzlich im Bett landen war für mich nicht greifbar. Es wirkte auf mich als müsste es so passieren.

Die Formel 1 Thematik war zwar zentrales Thema, aber gleichzeitig nicht zu präsent, dass es das ganze Buch einnimmt.

Der große Plotwist war nicht so schockierend und spannend aufgebaut, wie er möglicherweise geplant war. Es hat mich nicht berühren können und ich dachte dabei nur so: Ah, verstehe. Deshalb. Okay, nachvollziehbar.
Das Ende wirkte auf mich auch sehr abrupt abgehandelt und zu kurz. Es wird angedeutet, dass Fionas Vater mit ihr und Duncan reden möchte und dann schien plötzlich alles gut zu sein, nachdem ein Zeitsprung war.
Die Aufarbeitung hinter dem ernsten Thema kam mir zu kurz und ich hätte mich da über mehr Tiefe und Emotionen gefreut, was das mit Fiona und Duncan macht. Gibt es ihnen eine innere Ruhe? Fühlen sie sich besser?
Ist Fiona vielleicht sogar in einer Behandlung und arbeitet die emotionale Ebene auf?
Hat Duncan das Thema aufarbeiten können nach dem Gespräch? Ist für ihn damit alles wieder gut oder arbeitet er immer noch an dem Thema?
Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Ausarbeitung gewünscht.

Der Roman ist mit dem Setting durchaus interessant, hat aber seine Schwächen durch die Charaktere und die Handlung. Es ist eine lockere Unterhaltung und auch für Lesende geeignet, die mit dem Thema Formel 1 wenig bis keine Berührungspunkte haben.

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